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Staatliches Textil-und Industriemuseum (tim)

Who cares?

Fotos der Ausstellung, Thema Solidarität und Kunst

Im Textil-und Industriemuseum Augsburg (tim) gibt es eineAusstellung zum Thema Fürsorge und Solidarität. Solidarität ist ein lateinisches Wort. Es meint, dass Menschen einander helfen. Sie fühlen, dass sie zusammen gehören oder etwas gemeinsam erreichen wollen. Dabei kann man an ein paar Menschen oder auch an große Gruppen oder an ganze Länder denken. Man solidarisiert sich mit jemandem. Und arbeitet dann zusammen, weil man gemeinsame Ziele hat.

Mit der Corona-Krise haben viele von Solidarität gesprochen. Es wird gefordert solidarisch zu sein. Die Ausstellung „Who cares? Solidarität neu entdecken“ im Museum zeigt, wie sich Solidarität entwickelt hat in der Geschichte der Menschheit. Die Arbeiterbewegung ist ein gutes Beispiel von vor 250 Jahren. Die Arbeitenden waren miteinander solidarisch und konnten so gegen die Fabrik- oder Landbesitzer kämpfen. Dass sie weniger arbeiten mussten, dass sie mehr Lohn bekommen haben. Es werden auch noch andere Beispiele gezeigt. Die Ausstellung zeigt, dass Solidarität – Mitgefühl und Hilfe für andere – wichtig ist. Es ist wichtig, damit es Menschen besser geht.

Für die Ausstellung hat das Museum mit der Universität Augsburg zusammengearbeitet. Es gibt auch Führungen durch die Ausstellung, an denen man teilnehmen kann. Dazu muss man sich per Telefon anmelden. Und es wird eine App, ein kleines Programm fürs Mobiltelefon geben. Damit wird die Ausstellung zum Spiel und es gibt Punkte und am Schluss eine Belohnung.

Wann: 23. Juli bis Anfang 2022
Wo: Textil-und Industriemuseum Augsburg (tim)

Bild: Solidarität und Kunst – Frauke Wichmann

Friedens-Fest eröffnet mit Care Slam

HIntergrund-Bild vom Care Slam

Das Friedens-Fest hat dieses Jahr Fürsorge als Thema. Zur Eröffnung am 21. Juli gab es einen „Care-Slam“. Damit sind Vorträge gemeint, die meist mit einem musikalischen Rhythmus vorgelesen werden. Menschen, die in der Pflege arbeiten, haben diese geschrieben. Sie beschreiben, was sie in ihrem Beruf erleben und lesen dieses selbst vor.

Yvonne Falckner aus Berlin hat den Care-Slam erfunden. Es ist wichtig, sich auszutauschen und mitzuteilen. Die Slammer – so werden die Vortragenden genannt – sind schon öfter aufgetreten. Der Care-Slam zeigt auch was nicht gut ist in der Pflege. Es geht nicht nur um persönliche Berichte. Dazu gibt es Musik von Adir Jan und Emrah Gökmen aus Berlin.