hör:werk

Zukunftswiese

Am 3. September waren wir mit unserer Radiosendung wieder live! Mit unserer fünften Sendung haben wir uns selbst übertroffen. Wir haben 5 Stunden aus dem Gaswerk gesendet. Dokumentiert sind hier jedoch nur zwei-einhalb Stunden. Wir haben dafür das Studio verlassen und von draußen aus dem „Feuerroten Soundmobil“ gesendet – direkt vor Publikum. Und wie immer mit Interview-Gästen. Für uns waren mit dabei Susanne Thoma, Miriam Artmann, Christian Peters.

Schwerpunkt-Thema dieses Mal waren die Augsburger Zukunfts-Leitlinien und die Nachhaltigkeits-Diskussion in der Stadt. Wie kommt die Inklusion in diesen Leitlinien vor? Darüber klärte Susanne Thoma auf: Das Projekt hör:werk ist Teil des Agendaprozesses, der ein zukunftsfähiges Augsburg zu Ziel hat. Hierzu werden nicht nur für ökologische Probleme Lösungen gesucht. Auch die soziale Dimension ist ein wichtiges Gebiet. Es gibt gemeinsam beschlossene Zukunftsleitlinien. Eine Leitlinie ist zum Beispiel „Teilhabe für alle“. Darin finden wir uns vor allem mit unserem hör:werk wieder. Wir wollen Diskriminierungen und Barrieren abbauen und Chancengerechtigkeit herstellen. Das versuchen wir durch soziokulturelle Projekte zu realisieren. Soziokulturell heißt, dass wir die Kunst- und Kulturszene mit Nicht-Künstler:innen zusammen bringen. Kunstproduktionen sind eine guter Ort für Dialoge zwischen unterschiedlichen Menschen. So entsteht immer wieder ein Miteinander. Die Chance wächst, dass Leute ihre Perspektive wechseln und Verständnis füreinander entwickeln.

Während der Sendung waren wir im Gespräch mit Martin Schenkelberg – Sozialreferent, Norbert Stamm – Büro für Nachhaltigkeit, Sylvia Schaab – Agendasprecherin, Tom Hecht – Agendasprecher, Lisa Seifert, Fotografin und Musikerin, Christine Klink – Insektenrangerin der Umweltstation, Martina Wild – Bürgermeisterin, Silke Klos-Pöllinger – DGB-Regionalchefin, Florian Samweber – swa Innovation, Reiner Erben – Nachhaltigkeitsreferent, Heinrich Pick – Agentur elfgenpick, Christian Müller – Architekt.